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Fragenübersicht "Grüne wollen Alkoholkonsum der Deutschen eindämmen ..." - Findet das Deine Zustimmung?
1 - 20 / 27 Meinungen+20Ende
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08.06.2026 10:20 Uhr
Da musste ich doch herzlich lachen.
Als gäbe es auf die Eingangsfeststellung "Grüne wollen..." und die Anschlussfrage "Findet das Deine Zustimmung?" eine andere Antwort als die generelle Ablehnung in jedem einzelnen Fall und ohne Ausnahme...
08.06.2026 10:24 Uhr
Ich finde es geht niemanden außerhalb meines privaten Umfeldes etwas an, wie oft und wie viel Alkohol ich trinke.

08.06.2026 10:43 Uhr
Erstaunlich ist aber schon, daß die Grünen es offensichtlich nach wie vor nicht raffen, daß ihr oberlehrerhaftes rechthaberisches Agieren immer mehr Leute abstößt. Außer freilich die mittlerweile völlig grün-verstrahlten Mitbürger, die dann die um 13 Prozent in den Wahlumfragen bringen.
08.06.2026 11:23 Uhr
Der Alkoholkonsum der Deutschen geht ohnehin bereits zurück und alkoholfreie Alternativen oder alkoholärmere Mixgetränke haben Zulauf - jetzt wachen die Grünen auf und halten den Zeitpunkt für Zwangsmaßnahmen für gekommen?

Verbote verbieten!
08.06.2026 11:57 Uhr
Grüne machen Grüne Sachen:
Sie schieben sich ein Panzerrohr in den Arsch wie der Panzerophilus Hofreiterensis.
Sie befürworten völkerrechtswidrige Angriffskriege wie der Josef Fischer 1999.
Sie scheissen auf die Umwelt und fahren Suff-Karren, alias SUV.
Sie wollen verbieten, verbieten, verbieten.
Aus Grün wurde Braun.
Hans-Christian Ströbele würde den braunen Sumpf längst verlassen haben.
Petra Kelly und Bert Bastian rotieren so stark im Grabe, da braucht es auch keine Windräder mehr.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 08.06.2026 12:04 Uhr. Frühere Versionen ansehen
08.06.2026 12:46 Uhr
Typisch Grün. Lehne ich natürlich fundamental ab.
08.06.2026 13:07 Uhr
Was die Werbeeinschränkungen eingeht ja. Es ist zum Beispiel nicht einzusehen, warum vom Kleinkind bis zum Greis jeder zig mal über sich ergehen lassen muss, dass diese Fußball-WM von Krombacher, Bitburger oder wem auch immer präsentiert wird.

Was die stärkere Kontrolle des Alters angeht: das funktoniert, wie beim Tabak auch, sowieso nicht und ist was für den Papiertiger. Wer das wirklich wollte, der müsste Alkohol in staatlichen Läden verkaufen und nicht in jedem Supermarkt, jeder Tanke, jedem Kiosk. Das ist aber politisch nicht gewollt. Es gibt Länder, die es vorturnen, wir turnen aber nichts nach.

Und was das begleitete Trinken ab 14 in der Öffentlichkeit angeht: ich finde es nach wie vor falsch, das verbieten zu wollen. 14 ist ein gutes Alter, um bei einem Essen im Urlaub oder wo auch immer jemanden mal in der Begleitung der Eltern ein Bier oder nen Wein probieren zu lassen. Gleichzeitig ist dafür gesorgt, dass Leute ihm helfen können, sollte der Jugendliche nach einem Glas Wein die Augen verdrehen. Machen wir uns nix vor: früher oder später wird jeder Jugendliche mal Alkohol probieren und es mit den Eltern zusammen zu machen und dann auch schon was früher und kontrolliert ist ein guter Weg. Der soll jetzt beerdigt werden. Zumal ja unktrollierter Zugang zu Hause wo der Vater Alki ist und mit dem Sohn säuft davon nicht erfasst wird. Man kann auch alles überregulieren.
08.06.2026 13:53 Uhr
"Außer freilich die mittlerweile völlig grün-verstrahlten Mitbürger, die dann die um 13 Prozent in den Wahlumfragen bringen."

Die Grünen stehen derzeit gut da in den Umfragen: 13-15 Prozent, in mehreren Instituten stärker als die SPD.

Wenn mensch bedenkt, dass die Grünen vor einem Jahrzehnt kontinuierlich 8 Prozent hatten, dann haben die Grünen wohl etwas richtig gemacht.
08.06.2026 13:55 Uhr
Ich finde es gut, dass die Partei der deutschen liebste Droge in den Blick nimmt. Viele Menschen trinken zu viel, manche von ihnen fristen ein leidvolles Leben mit dem Alkohol oder sterben einen qualvollen Tod. Über die einzelnen Maßnahmen kann gestritten werden.
08.06.2026 14:01 Uhr
Typisch Grüne. Alles verbieten. Sauerei...
Oder???

Zitat:
Initiative kam auch aus Bayern – über den Bundesrat
Der Bundesrat hatte die Bundesregierung im Herbst zur Abschaffung des "begleiteten Trinkens" aufgefordert. Die Länderkammer unterstützte mit klarer Mehrheit eine Initiative Bayerns, die gemeinsam mit Mecklenburg‑Vorpommern eingebracht wurde. Darin wurde insbesondere verwiesen auf die Suchtprävention und mögliche Entwicklungsstörungen in der Pubertät.

In dem damaligen Entschließungsantrag steht unter anderem: "Studien belegen, dass früher Alkoholkonsum oft zu mehr und intensiverem Trinken führt. Das begleitete Trinken hat demnach auch keinen positiven Einfluss auf den Umgang Jugendlicher mit Alkohol, sondern steht im Zusammenhang mit riskantem Konsum."

Bayerns Gesundheitsministerin Gerlach: "Überfällig"
Entsprechend positiv ist die Reaktion der bayerischen Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) auf die jetzt angekündigte Anpassung des Jugendschutzgesetzes. "Das ist ein entscheidender Schritt in der Prävention", betont Gerlach auf BR24-Anfrage. Der Gesetzentwurf müsse nun rasch vom Bundestag verabschiedet werden.

Für die Ministerin ist klar: Das begleitete Trinken sei "aus der Zeit gefallen", die Abschaffung "überfällig". Das Beisein der Eltern könne "Alkohol als normal und unbedenklich erscheinen lassen und das Problem so verschärfen". Für junge Menschen sei Alkohol besonders gefährlich, sagt Gerlach. "Er kann die Entwicklung des Gehirns und anderer Organe stören sowie schwere seelische und soziale Folgen haben."


https://www.br.de/nachrichten/bayern/begleitetes-trinken-ab-14-jahren-vor-abschaffung,VFLuXoY

"Entschließung des Bundesrates" "Völlig überfällig" sagt die CSU-Ministerin... ...

Vielleicht doch kein typisch grüner Verbotswahn? BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sind weder Teil der Landesregierungen von Mecklenburg-Vorpommern und Bayern, die diesen Vorschlag in den Bundesrat eingebracht hatten, noch der Bundesregierung, die den Entwurf in den Bundestag eingebracht hat.
08.06.2026 14:49 Uhr
Stichwort "begleitetes Trinken": Da steht Deutschland ziemlich allein in Europa mit Erlaubnis der Sache ab 14 da.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 08.06.2026 16:40 Uhr. Frühere Versionen ansehen
08.06.2026 14:58 Uhr
Zitat:
"Außer freilich die mittlerweile völlig grün-verstrahlten Mitbürger, die dann die um 13 Prozent in den Wahlumfragen bringen."

Die Grünen stehen derzeit gut da in den Umfragen: 13-15 Prozent, in mehreren Instituten stärker als die SPD.

Wenn mensch bedenkt, dass die Grünen vor einem Jahrzehnt kontinuierlich 8 Prozent hatten, dann haben die Grünen wohl etwas richtig gemacht.


Ja, sie haben sich angepasst.
08.06.2026 18:52 Uhr
@genschman:

Dass andere Parteien ähnliche Verbotsphantasien haben, kann man nur schwer zur Entlastung der grünen Verbotsphantasien heranziehen.

Der Wunsch nach Paternalismus wird ja nicht weniger problematisch, wenn andere ihn teilen.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 08.06.2026 18:52 Uhr. Frühere Versionen ansehen
08.06.2026 19:21 Uhr
Was wäre denn dein Lösungsansatz mystic, wenn das was die Grünen vorschlagen "Verbotsphantasien"sind?
08.06.2026 19:27 Uhr
Zitat:
Was wäre denn dein Lösungsansatz mystic, wenn das was die Grünen vorschlagen "Verbotsphantasien"sind?


Meine Auffassung ist, dass es in der Eigenverantwortung des (erwachsenen) Bürgers liegt, ob er sich wegsäuft oder nicht. Der Staat hat sich da nicht einzumischen. Er hat (jedenfalls in meiner Weltsicht) nicht die Aufgabe, die Bürger vor sich selbst zu schützen.
Der staatliche Eingriff in Werbemöglichkeiten schränkt zudem die unternehmerische Freiheit ein. Zu guter Letzt: Der Schutz der Kinder (Stichwort "betreutes Trinken") obliegt in erster Linie den Eltern und nicht dem Staat.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 08.06.2026 19:34 Uhr. Frühere Versionen ansehen
08.06.2026 19:46 Uhr
Zitat:


Der Staat hat sich da nicht einzumischen.



Gilt das dann auch für die Folgen, wie z.B. Trunkenheitsfahrten oder gesundheitliche Probleme?
08.06.2026 19:53 Uhr
Zitat:
Zitat:


Der Staat hat sich da nicht einzumischen.



Gilt das dann auch für die Folgen, wie z.B. Trunkenheitsfahrten oder gesundheitliche Probleme?


Nein.

Schließlich hat der Betroffene in die Krankenversicherung einbezahlt. Das kann man ihm selbstverständlich nicht einfach verwehren, nur weil er sich in irgendeiner Form selbst zugrunde gerichtet hat.
Man behandelt ja sogar Terroristen, wenn sie ärztliche Hilfe benötigen.
08.06.2026 19:57 Uhr
Zitat:
Zitat:
Zitat:


Der Staat hat sich da nicht einzumischen.



Gilt das dann auch für die Folgen, wie z.B. Trunkenheitsfahrten oder gesundheitliche Probleme?


Nein.

Schließlich hat der Betroffene in die Krankenversicherung einbezahlt. Das kann man ihm selbstverständlich nicht einfach verwehren, nur weil er sich in irgendeiner Form selbst zugrunde gerichtet hat.
Man behandelt ja sogar Terroristen, wenn sie ärztliche Hilfe benötigen.


Warum wird dann ein gigantischer Aktionismus bzgl Messerstechern an den Tag gelegt, wenn man weit schwerwiegendere Folgen von Alkohlkonsum recht schulterzuckend abräumt?
08.06.2026 20:01 Uhr
Zitat:
Zitat:


Der Staat hat sich da nicht einzumischen.



Gilt das dann auch für die Folgen, wie z.B. Trunkenheitsfahrten oder gesundheitliche Probleme?

Meines Wissens sind Leute, die bei Trunkenheitsfahrten Schäden - egal ob Sachschäden oder Gesundheitsschäden an anderen - verursachen ohnehin schadenersatzpflichtig. Ganz abgesehen von der strafrechtlichen Relevanz.

Und was die gesundheitlichen Probleme angeht - wo soll das anfangen und aufhören? Wollen wir das auf Rauchen, einschließlich Cannabis, ausdehnen? Lebensmittel mit gesundheitsschädlichen Bestandteilen? Wo soll da die Grenze gezogen werden?

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 08.06.2026 20:02 Uhr. Frühere Versionen ansehen
08.06.2026 20:02 Uhr
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:


Der Staat hat sich da nicht einzumischen.



Gilt das dann auch für die Folgen, wie z.B. Trunkenheitsfahrten oder gesundheitliche Probleme?


Nein.

Schließlich hat der Betroffene in die Krankenversicherung einbezahlt. Das kann man ihm selbstverständlich nicht einfach verwehren, nur weil er sich in irgendeiner Form selbst zugrunde gerichtet hat.
Man behandelt ja sogar Terroristen, wenn sie ärztliche Hilfe benötigen.


Warum wird dann ein gigantischer Aktionismus bzgl Messerstechern an den Tag gelegt, wenn man weit schwerwiegendere Folgen von Alkohlkonsum recht schulterzuckend abräumt?


Welch absurder Vergleich.

Der Messerstecher schadet anderen, der Alkoholkonsument schadet sich in erster Linie selbst (wenn er durch den Konsum auch andere schädigt, ist das natürlich etwas anderes).

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 08.06.2026 20:04 Uhr. Frühere Versionen ansehen
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